Onpage-Optimierung mit kostenlosen SEO-Tools

2013-08-25 12:49 (Kommentare: 1)

Onpage-Tools
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SEO ist mehr als Offpage-Optimierung. Onpage, also auf den eigenen Seiten, schlummern meist enorme, aber vernachlässigte Potenziale. Diese lassen sich mit SEO-Tools leicht finden und nutzen. Einige der Werkzeuge zur Onpage-Optimierung gibt es dabei kostenlos. Ambitionierte Webmaster schrauben so am Ranking des eigenen Webauftritts. Sie müssen dazu fast immer nur Zeit und etwas Lernbereitschaft mitbringen. Wir verraten, was Onpage besonders wichtig ist und welche gratis Tools bei der Optimierung helfen.

In der Onpage-Optimierung sind gut aufbereitete Metadaten nur die Spitze des Eisbergs. Neben Meta Description und Title sind Seiten-Struktur, Keyword-Dichte, Pagespeed, interne Verlinkung inklusive einer passenden Wahl der Linktexte und sprechende URLs das A und O einer gelungenen SEO.

Die Metadaten

Das Keyword-Tag hat beim aktuellen Suchmaschinen-Branchenprimus Google praktisch kein Gewicht mehr. Das sagt zumindest der oberste Spamwächter Matt Cutts in diesem Video. Die Meta Description und der Title sind hingegen von besonderer Bedeutung. Es ist auch ratsam, in diese wichtige Keywörter der Seite einzubauen, ohne dabei Keyword-Stuffing zu betreiben, sprich: Title und Description sollen Menschen ansprechen.

Neben Effekten, die bei großen Suchmaschinen für das Ranking aus den Metadaten abgeleitet werden, versprechen gute Title und Meta Descriptions auch höhere Klickraten. Meist zeigen die Suchmaschinen die vom Webseitenbetreiber gewählten Metadaten in den SERPs unverändert an. Dazu gilt es, auf eine passende Länge zu achten. Beim Title sind dies in der Regel zwischen 50 und 65 Zeichen. Bei der Meta Description liegt die Länge bei 150 bis 165 Zeichen.

Kostenlose SEO-Tools für Metadaten

Google und Bing stellen jeweils mit den hauseigenen Webmaster Tools Werkzeuge zur Verfügung, die helfen, Title und Description zu optimieren. Der Umweg über diese Tools kann jedoch oft vermieden werden. Für viele Content Management Systeme gibt es kostenlose Module oder Plug-ins, um gleich optimierte Metadaten zu erstellen. Beispiele für Wordpress sind Headspace2 und All-in-one SEO-Pack

Content, Keyword-Dichte und Seitenstruktur

Damit Suchmaschinen ermitteln können, welches Thema eine Seite behandelt, ist ausreichend Content notwendig. Dieser sollte heute hochwertig sein und Mehrwert für Webseitenbesucher liefern. Auch gilt es, Keywörter, passende verwandte Begriffe und Synonyme auf einer Homepage-Unterseite unterzubringen. Eine Keyword-Dichte von 3 bis 5 Prozent gilt heute als gut, bei über 8 Prozent wird schnell der Überoptimierungsfilter aktiv. Wer es komplizierter haben will, kann sich auch mit WDF*IDF auseinandersetzen.

Der Einsatz von Überschriften, Listen, Tabellen und Textmarkierungen sowie auch von Bildern, Videos oder Grafiken ist ebenfalls zu empfehlen. Diese sollten ein Alt-Attribut mit einer Textbeschreibung enthalten. Auch ein Bild-Titel kann sinnvoll sein. Als Booster gibt es dann noch Rich Snippets, mit denen es möglich ist, den eigenen Ausschnitt in den SERPs um ein Autorenbild, Bewertungssterne und mehr zu erweitern.

Tools für Content & Co

Die Keywort-Dichte einer Website lässt sich mit dem Keyword Density Tool von internetmarketingninjas.com für Keywörter und Keyphrasen ermitteln. Einen Überblick über fehlende Alt-Attribute, die Anzahl an Überschriften und Ähnlichem liefert eine Kombination aus Google Webmaster Tools und Strucr.com. Infos zu WDF*IDF liefert das Onpage-Tool.

Pagespeed: schnelle Seiten haben Pluspunkte beim Ranking

Die Zeit, die eine Webpage zum Laden benötigt, entscheidet maßgeblich über die User-Experience mit. Das wissen auch Google und Co. So ist der Pagepeed zum Ranking-Kriterium geworden. Möglichkeiten, diesen zu tunen, bieten die Server-Konfiguration, ein Caching sowie optimierte HTML-, JavaScript und Bilddaten.

Kostenlose Tools zur Speedoptimierung von Websites

Hier gibt es eine ganze Reihe an Tools. Neben dem Pagespeed Tool von Google und dem YSlow Tool von Yahoo gibt es auch noch den Pindom Website Speed Test.

Die interne Verlinkung

So manches Web-Projekt verschenkt nur durch eine schwache interne Verlinkung lukrative Rankings. Bei kleinen Projekten ist das Management der internen Verlinkung noch überschaubar. Bei einem Webportal mit mehreren hundert oder gar tausend Seiten wird das zur Herausforderung. Zumal ein wahlloses Verlinken der internen Seiten von den Suchmaschinenalgorithmen auch nicht unbedingt positiv aufgenommen wird. Es gilt, passende Seiten zu verlinken. Bei der Optimierung der internen Verlinkung kann das im gewissen Rahmen kostenlose Tool von Strucr.com helfen. Dies ermittelt die interne Verlinkung, liefert Informationen über starke Unterseiten und Defizite in der Verlinkung.

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Kommentar von Sebastian Gebert | 2013-09-02

Für den PageSpeed sollte man http://cachify.de/ und http://optimus.io/ erwähnen!
Was besseres gibt da derzeit nicht.

 

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