10 UX Tools & Techniken, die Webentwickler kennen sollten

2013-12-10 08:35 (Kommentare: 0)

UX Tools
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User Experience liegt im Trend und das nicht ohne Grund: hohe Absprungraten, abgebrochene Checkouts und abrupte Sprünge aus den Conversion Tunnels heraus kosten Online-Shops, Blogs, Magazine und Portale aller Art Unmengen an kostbarem Traffic. Die Gründe für dieses Nutzerverhalten sind sogar oft Kleinigkeiten. Und sie lassen sich finden: Ein Glücksspiel ist die gute Website-Usability nicht. Es gibt passend für jeden Geldbeutel Tools, die den Webseitenbetreiber unterstützen. Technologisch gibt es ebenfalls Unterschiede: vom einfachen Tracking-Tool über Crowd-Services bis hin zum UX Expertencheck auf Basis von speziellen Tracking-Tools.

Website Speed

Die Ladegeschwindigkeit einer Website wird schnell vernachlässigt. Dabei ist diese ein harter UX Faktor. Ist der Speed zu niedrig, springen Nutzer schnell frustriert ab. Tests mit Tools wie Googles Pagespeed und Yahoos YSlow helfen Bremsen beim Laden der Seiten zu finden.

Website-Statistiken

Out-of-the-Box liefert auch moderne CMS-, Blog-, Shop- oder Forensoftware in der Regel keine brauchbaren UX Informationen. Um den Durchblick bei Absprungraten und beim Conversion Tracking zu erhalten, ist eine gute Software nötig. Dazu zählt Google Analytics. Als datenschutzfreundliche Lösung gilt Piwik. Beide Anwendungen liefern Basis-Informationen, wie sich Nutzer auf den eigenen Webseiten verhalten. Der Blindflug des Webseitenbetreibers hat so ein Ende.

Click, Scroll und Maustracking

Absprungraten allein helfen in der Regel nicht dabei, Webseiten mit einer guten UX zu erschaffen. Wie der User klickt, wo bzw. ob er überhaupt scrollt und wie sich der Mauszeiger bewegt, verraten die einfachen Statistik-Tools nicht. Tracking-Lösungen für das Clicken, Scrollen und die Mausbewegungen schon. Idealerweise kombiniert eine solche Traking-Lösung alle drei Disziplinen. In Ansätzen leistet dies auch Google Analytics mit der Inpage Analyse. Diese verrät sogar kostenlos und ohne viel Aufwand, wo Nutzer klicken. Ähnliche Infos liefert ClickHeat. Dabei handelt es sich um eine Software, die Click-Heatmaps erstellt und auf dem eigenen Server gehostet wird.

Mehr und detaillierte Infos zu den Maus-Events liefert CrazyEgg. Dieser Webservice ist leicht in den eigenen Webauftritt zu installieren und erstellt ebenfalls Heatmaps. Allerdings nicht nur für Klicks, sondern auch für Scroll und Mouse-Movement Events. Kostenlos ist der Webservice nicht. Der Preis hängt vom Umfang des Trackings ab. Die Preispläne des Herstellers fangen dabei mit wenigen Euro pro Monat an. Auch gab es in der Vergangenheit oft die Möglichkeit eine Trial-Version zu nutzen. So muss nicht die Katze im Sack gekauft werden.

Ist der Webauftritt professioneller und steht ein gutes Budget für das UX der Site zur Verfügung, bietet sich mPathy.com an. Hierbei handelt es sich um eine High-End Lösung der Seto GmbH aus Dresden. Die Software trackt nach eigenen Angaben sämtliche Interaktionen mit der Website. Zur Auswertung stehen somit neben Clicks und Mausbewegungen auch Scrollen und Tastatureingaben zur Verfügung. Dargestellt werden diese vom UX Tool nicht nur als Heatmap- per Video lässt sich ein 1:1 Abbild des User-Screens erleben. Nutzer dieser Lösung werden dabei nicht mit den Ergebnissen allein gelassen. mPathy ist ein Paket aus High-End-Software, Analyse und Beratung. Das schlägt sich auch preislich nieder: Ein vier- bis fünfstelliger Eurobetrag kann leicht für die Arbeit der Profis fällig werden.

Eye-Tracking

Das Eye-Tracking war früher nur im Labor möglich. Dies bietet zum Beispiel der Anbieter eResult an. Doch heute ist dies durchaus auch abseits des Labors möglich.

Crowd Testing & Think Aloud

UX Experten-Reviews sind teuer, aber Crowd Testings sind billiger. Je nach Angebot des Crowd Services sind die Leistungen des Dienstes und die Tester unterschiedlich. Der Anbieter rapidusertests.com offeriert schnelle Tests. Die Auswertung erfolgt hier im Think Aloud Verfahren per Video und gesprochenen Gedanken des Testers. Dieser Anbieter setzt beim Testing auf geschulte Tester. Optional ist auch ein Eye-Tracking zubuchbar. Die Auswertung kann selbst oder durch UX Experten erfolgen.

Der Clowd Service Anbieter testcloud setzt hingegen nach eigenen Angaben auf erfahrene Tester und gewöhnliche Internetnutzer, mit Video Reviews und Analysen. Ähnlich ist auch das Angebot von testbirds, wo ein Mix aus Experten, erfahrenen Testern und einfachen Internet-Nutzern die Testläufe durchführt.

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